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Stadtregion+

Die Stadtregion+ ist Teil der Länderregion Ost und umfasst die Bundeshauptstadt Wien mit ihren 23 Bezirken, 205 niederösterreichische und 63 burgenländische Gemeinden. Die Abgrenzung erfolgte im Rahmen eines Projektes der Planungsgemeinschaft Ost, wobei Kriterien wie Pendlerverflechtungen, funktionale Beziehungen zwischen der Kernstadt und dem Umland sowie regionale Bevölkerungsprognosen ausschlaggebend waren. Seither wird die Stadtregion+ sehr oft im Zusammenhang mit Begriffen wie Großraum, Agglomeration, Ballungsraum oder Metropolenregion Wien verwendet.

Die Stadtregion+ ist die wirtschaftlich stärkste Region Österreichs, infrastrukturell gut ausgestattet, verkehrsmäßig hervorragend erschlossen und eine der dynamischsten Stadtregionen Europas. Das Zentrum, die Stadt Wien, strahlt aufgrund ihrer demographischen Größe, ihrer ökonomischen Bedeutung sowie ihres historisch-kulturellen Images weit über die Stadtregionsgrenzen hinaus.

Im Jahr 2015 lebten in der Region rund 2,76 Mio. Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2008 ergibt dies ein Bevölkerungsplus von rund 176.000. Die Prognose der ÖROK geht von einem weiteren Wachstum von rund 350.000 zusätzlichen Personen in der Kernstadt und knapp 140.000 in den Umlandbereichen der Kernstadt bis 2030 aus. Die dadurch bewirkte Dynamik birgt Chancen und Herausforderungen für die künftige räumliche Entwicklung der Stadtregion+.

Das Bild der Stadtregion+ ist vielfältig. Von den pannonischen Tiefen des Seewinkels zu den moderaten Höhen des Wienerwalds, über die Aulandschaften von Donau und March und das Hügelland des Weinviertels wieder ins flache Land des Marchfelds. Auch die gebaute Struktur in der Stadtregion+ ist eine abwechslungsreiche Mischung aus dichten, innerstädtischen Gründerzeitvierteln, ausgedehnten Einfamilienhausgebieten, alten dörflichen Strukturen und neuen urbanen Fragmenten wie Einkaufs- und Fachmarktzentren. Die Grenzen zwischen Stadt und Land verschwimmen.

Die Menschen nutzen die gesamte Stadtregion+ zum Arbeiten, in der Freizeit und zur Versorgung, ohne dass Verwaltungsgrenzen dabei eine Rolle spielen. Die Vernetzungen zwischen Stadt und Land sind dabei so individuell unterschiedlich wie dicht. Dennoch gibt es in kaum einem Kopf ein Bild der gemeinsamen Stadtregion. Wenig verwunderlich, bei der Vielzahl von Regionen und Räumen, die sich hier überlappen.

Die Analyse der funktionellen und strukturellen Veränderungen der SRO-Region in den letzten Dekaden ist in einem „Atlas der wachsenden Stadtregion“ zusammengefasst. Dabei wurden Faktoren und Vorgänge, die für Wachstum und Strukturänderung verantwortlich waren und sind, in den Mittelpunkt gestellt. Es wird aufgezeigt, „warum es heute so ist, wie es ist“ um daraus, in einem weiteren Schritt, mögliche Szenarien einer künftigen Entwicklung und politische Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

 

Für eine gemeinsame Sichtweise wurde in einem ersten Schritt eine gemeinsame Vision Stadtregion(Planungskooperation zur räumlichen Entwicklung der Stadtregion Wien, Niederösterreich und Burgenland) erarbeitet, um gemeinsam Herausforderungen der Siedlungs- und Standortentwicklung, Mobilität, Landschaft und Umwelt angehen zu können. 

 

 

Studien Stadtregion+

 

 

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